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K40 Laser

Der K40 ist ein günstiger 40-W-CO₂-Laser (ca. 200×300 mm). Einsteiger-Klassiker mit Stärken, aber auch Tücken bei Sicherheit, Qualität und Software.

Zuletzt aktualisiert · 29. April 2026

Kurz erklärt: Was ist der K40?

Der K40 ist ein kompakter CO₂-Laser für Hobby und kleine Werkstätten. Typisch sind eine angegebene Leistung von 40 W und ein Arbeitsbereich von etwa 200×300 mm (oft als „3020“ bezeichnet). Er kann viele nichtmetallische Materialien gravieren und dünne Werkstoffe schneiden, z. B. Holz, Acryl, Leder, Papier, GummiMetall schneiden kann er mit 40 W nicht.[1][2]

Geschichte & Name (kurz und verständlich)

Als K40 werden seit Ende der 2000er/Anfang der 2010er Jahre günstige, meist blau-weiße CO₂-Lasermaschinen aus China bezeichnet, die oft für Gummistempel und kleine Gravuren beworben wurden. Der Name ist kein Hersteller, sondern eine Sammelbezeichnung aus der Szene: „K“ ist unklar, „40“ steht für die 40-W-Klasse. Frühe Geräte kosteten teils um 300–450 US-$ und wurden u. a. über eBay verkauft. Mit der Zeit entstand eine große Modding-Community.[3][4][5][6]

Technik im Überblick

Software & Controller – was geht wirklich?

Viele möchten das beliebte Programm LightBurn nutzen. Wichtig: Das M2-Nano wird von LightBurn nicht offiziell unterstützt. Abhilfe schafft ein Controller-Upgrade (z. B. Cohesion3D, GRBL-Board, Ruida-DSP). K40-Whisperer bleibt die kostenlose Option für den Original-Controller.[12][13][11]

Sicherheit: worauf Einsteiger achten müssen

Typische Upgrades (laienfreundlich erklärt)

Was kann der K40 bearbeiten?

Kaufberatung (Worauf achten?)

Heute erhältliche Varianten

Es gibt zahlreiche K40-Abwandlungen (z. B. „K40 Plus“). Typisch bleiben 200×300 mm Arbeitsbereich, Gehäusegröße um ~810×500×250 mm, teils Komfort-Features (verbesserte Elektrik, Absaugung, optionaler Chiller, Software-Bundles).[7][23]

Kurzfazit für Einsteiger

Der K40 ist ein günstiger Einstieg in die CO₂-Lasertechnik mit vielen Upgrademöglichkeiten. Wer bereit ist zu basteln, bekommt viel Leistung fürs Geld. Aber: Sicherheit (Klasse 4), Hochspannung, Kühlung und Abgasführung müssen ernst genommen werden. Mit guten Upgrades (Air-Assist, Honeycomb, Wassersensor, mA-Meter, ggf. Controller) wird aus dem K40 ein verlässliches Werkzeug.[3][8]

Quellen

  1. All3DP – K40 Laser Cutters: All You Need to Know (Materialien & Basics)
  2. All3DP – Buyer’s Guide Laser Cutter (Materialüberblick)
  3. Hackaday – Getting Started with the K40 (Sicherheitsmängel, Einordnung)
  4. Hagensieker – History of the Desktop Laser (K40 seit ~2008, Preisentwicklung)
  5. mitxela – Flirting with the K40 (Preis & frühe Nutzererfahrung)
  6. Wargaming3D – Idiot’s Guide to Chinese “K40” (Begriff als Sammelbezeichnung)
  7. OMTech – K40/40W CO₂ Desktop Specs (Abmessungen, Arbeitsfläche, Röhrenlänge)
  8. K40.se – Upgrades & Improvements (Air-Assist, Absaugung, Optik, Controller)
  9. Amazon – LIHUIYU M2 Nano (typischer K40-Controller + Dongle)
  10. eBay – LIHUIYU M2/M3 Main Board (K40 3020/3040)
  11. ScorchWorks – K40 Whisperer (freie Steuer-Software für M2 Nano)
  12. LightBurn – M2-Nano Support (kein offizieller Support)
  13. LightBurn Forum – M2 Nano & Cohesion3D/Upgrade (Praxis)
  14. OMTech Help – Safe Usage of a K40 (Klasse-1 im Gehäuse, Sicherheitsprotokolle)
  15. Maker Forums – New to K40: Start Here (kein Betrieb ohne Wasser, Stromgrenzen)
  16. Don’s Things – K40 Laser Power Driver (HV-Warnung ~20 kV)
  17. LightBurn Forum – HV/Anlaufspannungen (bis >20 kV, Vorsicht)
  18. CleverCreations – Essential Guide (Wasser-Flowsensor-Tipp)
  19. Glowforge Community – Gefährliche Materialien (PVC/Chlor etc.)
  20. K40.se – mA-Meter installieren (Röhrenstrom überwachen)
  21. LightBurn Forum – mA-Grenzen (Erfahrungswerte ~16–18 mA)
  22. LightObject – Honeycomb-Tisch 300×200 (K40-Format)
  23. OMTech UK – K40 Plus (aktuelle Variante/Abmessungen)